Wie helfe ich meinem Kind?

Es gibt leider keine Standardtherapie gegen Neurodermitis, die allen gleich gut hilft. Idealerweise müsste jeder Patient individuell behandelt werden – unter Berücksichtigung von Aspekten wie Ernährung, Lebensweise und psychologischer Begleitung. Ärzte können all diese Anforderungen kaum erfüllen, weshalb Schulungen und Selbsthilfegruppen eine große Bedeutung zukommt – Kontaktadressen erfahren Sie über Ihren behandelnden Arzt oder Ihre Krankenkasse.

 

Kortison – wirklich unbedenklich?

Wenn Eltern ihrem Kind über einen akuten Schub hinweghelfen wollten, blieb ihnen manchmal keine andere Wahl, als zu einem vom Arzt verordneten Kortisonpräparat zu greifen. Viele stehen diesen – fachsprachlich Glukokortikosteroide genannten – Wirkstoffen jedoch aufgrund der möglichen Nebenwirkungen skeptisch gegenüber. Gegenüber früher hat sich das Nutzen-Risiko-Verhältnis dieser Arzneimittel deutlich verbessert; und in akuten Phasen sind sie daher oftmals das Mittel der Wahl.

Mirfulan Hydrolind Creme, ein Medizinprodukt, kann auch ohne Kortison Juckreiz und Rötungen lindern und helfen, die Entzündungsreaktion zu reduzieren. Je früher man bei den ersten Anzeichen eines Neurodermitis-Schubes mit der Behandlung startet, desto größer ist die Chance, den Einsatz von Kortison-Präparaten zu reduzieren.