Wenn wunde Haut besondere Zuwendung braucht

Unsere Haut reagiert äußerst sensibel auf äußere wie innere Einflüsse. Rauchen, ausgedehnte Sonnenbäder und unausgewogene Ernährung hinterlassen ihre Spuren ebenso wie trockene Heizungsluft. Aber auch der natürliche  Alterungsprozess und der Gesundheitszustand haben einen starken Einfluss auf die Haut.

Ein erstes Alarmsignal ist oftmals eine Rötung der Haut: So können enge Kleidung, Feuchtigkeitsstau, aber auch mechanische Beanspruchung durch Reibung bzw. Druck die Haut angreifen und zu Reizungen, Hautrötungen oder gar Entzündungen führen.

Weitere Gründe, warum die Haut „rot sieht“, können ein Kratzer, Riss oder ein kleiner Schnitt sein, ebenso wie eine Verbrennung oder Pilzinfektion. Es gibt aber auch innere Erkrankungen, die sich an der Hautoberfläche manifestieren.

Was ist eigentlich eine Wunde?

Laut Definition handelt es sich dabei um eine „Trennung des Gewebezusammenhangs an inneren oder äußeren Körperflächen; mit oder ohne Gewebeverlust”. Anders gesagt: Jedesmal, wenn Gewebe zerstört oder beschädigt wird, spricht man von einer Wunde. Diese kann an der Hautoberfläche sitzen oder darunter; eine Wunde kann aber auch gänzlich andere Körperteile betreffen wie zum Beispiel ein inneres Organ oder einen Knochen.

So unterschiedlich die Arten von Wunden sind, so unterschiedlich sind auch die entsprechenden Behandlungsmöglichkeiten. Für oberflächliche Wunden genügt in der Regel schon eine wirksame Wund- und Heilsalbe wie z.B. Mirfulan, um das Problem in den Griff zu bekommen und die Selbstheilungskräfte der Haut zu unterstützen. Bei infizierten, eiternden oder größeren Wunden – großflächige Abschürfungen, tief gehende Verletzungen und solche, die stark bluten – ist der Arzt gefragt.