Eine Schnittwunde ist schnell passiert

Die Gefahr lauert überall im Alltag: beim Gemüseschneiden, beim Rasieren, beim Gläserspülen, beim Handwerken, beim Basteln … Eine unachtsame Bewegung, und schon ist es passiert: Scherben, Klingen, kleine Werkzeuge, ja sogar die scharfe Kante eines Blattes Papier können die Haut verletzen.

Schnitte, die bis in tiefere Hautschichten reichen, verletzen dabei auch Blutgefäße – die Wunde blutet. Tritt eine Schnittwunde an gut durchbluteten Körperstellen, wie beispielsweise an den Fingerkuppen auf, sieht das schnell dramatischer aus, als es ist, hat aber auch einen Vorteil: Mit dem Blut werden Keime und Schmutz ausgespült, sodass sich Schnittwunden nur selten entzünden.

Bei geringfügigen Verletzungen können Sie selbst die Wunde unter fließendem Wasser reinigen. Decken Sie die dann die Wunde mit einem Pflaster oder Verband ab. Bei einer stärkeren Blutung drücken Sie stattdessen eine sterile Kompresse auf die Wunde, um die Blutung zu stillen.

Handelt es sich um eine Schnittwunde mit glatten Rändern, die nicht zu tief ist, dann wächst diese wieder zusammen, ohne Narbengewebe zu bilden. Kleinere Schnittwunden (< 2 cm) können Sie selbst versorgen.

Generell gilt: Bei tiefer liegenden Wunden, starker Blutung und wenn Sie den Verdacht haben, dass die Wunde genäht werden sollte, ziehen Sie einen Arzt zu Rate!