Wie kann ich die Wundheilung beschleunigen?

Wunden heilen unterschiedlich schnell. Wie lange es bis zum vollständigen Ausheilen dauert, das hängt maßgeblich von der Stärke des Immunsystems, von der Regenerationsfähigkeit, von der Behandlung und natürlich auch von Größe und Art der Wunde ab. Großflächige und tiefe Wunden müssen medizinisch versorgt werden! Bei kleineren Schnittverletzungen, Rissen, Kratzern und Schürfwunden jedoch kann man den Heilungsprozess während der unterschiedlichen Wundheilungsphasen unterstützen.

Das fängt schon mit der richtigen Wundversorgung an: Die Wunde muss gesäubert, desinfiziert und dann gegen schädliche Einflüsse geschützt werden.

Geeignete Mittel dazu sind zunächst einmal bewährte Wund- und Heilsalben wie beispielsweise Mirfulan. Sie enthalten zum Teil antibakterielle, also keimtötende Bestandteile, lassen die Entzündung abklingen und regen die Neubildung von Hautzellen an. Ein Wirkstoff, der hierbei zum Einsatz kommt, ist beispielsweise Zinkoxid: Zinkoxid wirkt antibakteriell, bindet Wundnässe, deckt die Wunde ab und schützt dadurch die Haut. So kann die Wunde in Ruhe heilen.

Wundbehandlung mit natürlichen Mitteln

Aber auch pflanzliche Stoffe können bei der Wundbehandlung zum Einsatz kommen: Hamamelis zum Beispiel. Die Inhaltsstoffe aus der Rinde der Zaubernuss wirken adstringierend (zusammenziehend).

Außerdem sind zu nennen:

Aloe Vera, die als angenehm kühlendes Gel gleichzeitig heilungsfördernd und entzündungshemmende Eigenschaften hat.

Arnika, die Schwellungen abklingen lässt und Schmerzen lindert.

Und Johanniskrautöl, das schmerzstillend und antibakteriell wirkt.

Ein weiterer, heilsamer Naturstoff ist Lebertran, gewonnen aus der Dorschleber. Sein hoher Gehalt an Vitamin A und D unterstützt die Wundheilung und weicht Verkrustungen und Schuppungen auf und hilft mit, den Juckreiz zu stillen.